HSV-FaClub Matz ab

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Unglaublich -  sie haben es wieder getan  - „ und es geht schon wieder los „

Der HSV läßt auch keine Gelegenheit aus, sich bis auf die Knochen zu blamieren und seine Fans zum wiederholten Male fassungslos vor den Kopf zu stoßen.

Nach dem 1 : 5 im Juni 2020 im heimischen Volkspark, wo der SV Sandhausen dem HSV die Relegation verdarb, war es erneut der SVS , Tabellensiebzehnter und nach zweiwöchiger Quarantäne mit nur zwei gemeinsamen Trainingseinheiten in die Begegnungen gegangen, die Rothosen aus jeglichen Aufstiegsträumen riß.

Kein Tempo mit und ohne Ball, schlampiges Passspiel, keine Gier, keine Kreavität und Siegermentalität erkennbar, so stellte sich die katastrophale Leistung dar - ein Auftritt eines Aufstiegskanditaten unwürdig. Ohne die Leistung des abstiegsbedrohten SVS zu schmälern, ihnen gelang es mit einfachen Mitteln -sog. Basics - den HSV stets in Verlegenheit zu bringen.

Thioune hatte erneut taktisch auf ein 3 : 4 : 3 umgestellt, was seine Mannschaft entweder nicht umsetzen wollte oder konnte. Schon erstaunlich welche Räume sich für die Sandhäuser ergaben und dabei noch nicht mal fußballerisch in das obere Regal greifen mussten. Das Coaching von Thioune wirft erneut gravierende Fragen auf. Warum Thioune nach dem Ausfall von Jatta einen 6er ( Onana ) brachte, den weiterhin seiner Form hinterherlaufenden Kinsombi nicht erlöste, Kittel unmotiviert über den  Rasen traben ließ und letztendlich erst in der 85. Min. die Abteilung Attacke einwechselte, bleibt sein Geheimnis. Was er auch immer in der Halbzeitpause ansprach, die Mannschaft hatte dabei die Ohren auf Durchzug gestellt oder war nicht in der Lage den Ausführungen zu folgen, den die 2. Halbzeit wurde durch das Eigentor von Ambrosius und dem Konter zum 2 : 0, wo jegliche Zuordnung fehlte, keinen Deut besser.  

Jeder, der dem Fussball zugeneigt ist, wußte doch, was der HSV bei einem Abstiegskandidaten erwartet. Wenn dann dieser Verein genau das auf dem Feld praktiziert, was man erwartet, und man dann nicht erfolgreich darauf reagiert, dann treffen Spieler und der Trainer falsche Entscheidungen. Und bei Thioune ist das leider nicht das erste Mal. 

Ich kann mir erneut vorstellen, welche hohle Phrasen / Statements die Verantwortlichen von sich geben. Wenn einer mal sagen würde „ ich habe Sch ..... gebaut und nehme dafür die Verantwortung „, das wäre ein Statement. Aber das ist ja alles in Ordnung, den „ ein Rädchen greift in das andere“. Wenn dann Boldt vor dem Spiel bei SKY jegliche Parallelen zu vergangenen Spielzeiten negiert und auf nur drei Niederlagen in letzten 10 Spielen weist, dann ist das nur ein Beispiel, dass bei den Verantwortlichen jegliche objektive Selbstreflexion fehlt.

Wie geht man als Fan mit dem Ganzen um bzw. was bewirkt das mit der Fan - Seele. Ich weiß, dass ich seit Jahrzehnten zum HSV stehe - allem Spott und Hohn zum Trotz. „ Es bleibt die eigene Truppe bzw. Mannschaft“ - ja das stimmt schon, aber mit der Zeit ist das nur noch eine hohle Phrase. Es ist einfach nur noch ermüdend, wenn man von einer Niederlage zur nächsten eilt und dann die Melodie einem ständig bekleidet „ Es geht schon wieder los“. Anfangs unbewusst  jetzt immer mehr wahrnehmbarer macht sich bei mir eine Lethargie breit, wo kein Platz mehr für Jammern und sonstige von Wut geprägten Emotionen ist. Ich habe als Fan unserer Mannschaft in den letzten Jahren mehr als einmal die Chance gegeben, auf dem Rasen zu zeigen, dass sie es verstanden haben, was man schmerzlich erdulden muss. Doch zurückgegeben haben sie es schon lange nicht mehr und deshalb das alte Lied : „ Und es geht schon wieder los .... „.