HSV-FaClub Matz ab

          since Nov. 2011  

 

 



 Das Schlusslicht der Liga gastiert im Volkspark

Fussball - Tristesse beim Tabellenletzten FC Ingolstadt. Magere sechs Punkte aus 14 Ligaduellen lautet die nüchterne Bilanz. Auf den Relegationsplatz fehlen mittlerweile schon acht Punkte.

Nach dem Aufstieg hatte man auf die jungen Funktionäre wie Trainer Roberto Pätzold und den sportlichen Leiter Florian Zehe gesetzt. Beide waren ihre Jobs schneller los als die Ingolstädter Autos vom Band rollen.

Auch der Trainerwechsel mit Andre Schubert als neuen Chef an der Linie brachte bisher nicht den erhofften Schwung und die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf. Nach dem heimischen 1 : 1 gegen den KSC blieben die Ingolstädter auch im sechsten Zweitliga-Spiel mit Trainer André Schubert ohne Sieg.

Nun soll der frühere HSV - Profi und neun Jahre im HSV - Management tätige „ Dukaten-Didi „ Dietmar Beiersdorfer als neuer Geschäftsführer Sport den Zweitligaclub vor den Absturz retten. Garnicht so abwegig das Audi als größter Arbeitgeber der Region und mit seinem Engagement an der Fußball GmbH des FC Ingolstadt 04  bei dieser Personalie mitgewirkt hat. Wenn ich an Beiersdorfers zweite Amtszeit denke, wo er div. Trainer , Sportdirektoren und viel Geld am Transfermarkt verschlissen hat, schwant mir für den Audi - Club nichts Gutes.

Dafür ist mir mit „ Maxi“ Maximilian Beister ein anderer ehemaliger Rothose noch positiv in Erinnerung, der von 2004 bis 2010 alle HSV - Jugendmannschaften durchlief, nachdem er bei den Profis weder von Labbadia noch Fink gefördert wurde in Düsseldorf, Mainz , München und Melbourne sein sportliches Glück suchte, um dann über Uerdingen seit 2019 für den FCI aufzulaufen. Lediglich bei der Fortuna in Düsseldorf konnte er voll überzeugen, ansonsten lief es sportlich nicht gerade gut. Dafür machte er während seiner Zeit in Hamburg mit einer Erfindung auf sich aufmerksam, was er als europaweites Patent angemeldet hatte.

Mit zwei Freunden hatte er den Snaxcup entwickelt. Der macht Essen und Trinken leicht. Weil Teller und Becher ein Teil sind. Unten die Cola, oben die Currywurst, dazwischen ein Strohhalm.

Wenden wir uns unserem HSV zu. Da hat es 14 Spieltage gedauert, bis die Walter - Truppe erstmals über die ganze Spieldauer eine starke konstante Leistung ablieferte und zurecht auch entsprechend allerorts Lob einheimste. Auf jeden Fall ist mir hier und da zu viel Euphorie. Man wird sehen, inwieweit das Spiel eine Initialzündung für die kommenden Begegnungen sein wird.

Da wären wir auch schon beim Spiel gegen den FCI. Ich benutze mal die oft verwendete abgedroschene Fussball - Weisheit „ Das nächste Spiel ist das schwerste „ ( Zitat von Sepp Herberger ).

Ich sage das völlig ohne Häme oder Ironie. Denn das Spiel gegen den Tabellenletzten -  es wird tatsächlich das schwerste Spiel der Saison. Nicht nur, weil es das nächste ist, sondern auch, weil die Fallhöhe bei solchen Duellen immens hoch ist. Und die HSV-Mannschaften der letzten Jahre kamen damit meistens nicht zurecht. Man hat immer regelmäßig Angst, vom Himmel zu fallen. Und fielen dann auch. Jetzt hat man viele junge Spieler in der Mannschaft, die dieses Phänomen nicht kennen. Folglich dürfte dieses Kopfproblem der Vergangenheit angehören.

Wichtig wird sein, dass die Mannschaft von Anfang an das „ Bus vor dem eigenen Tor-Parken-System“ der Ingolstädter annimmt und geduldig bleibt, wenn kein frühes Tor gelingt. Mit frühem attackieren und schnellen und direkten Passspiel wird man auf Dauer sich Chancen erspielen, die man dann allerdings auch verwerten muss. Würde mich doch stark verwundern, wenn Walter die erste Elf vom Regensburg verändert und hoffentlich wieder mit einem groß aufspielenden Kittel, der laut seines einstigen Jugendtrainers Horst Hrubesch längst  A - Nationalspieler wäre, wenn er nicht so viele schwere Verletzungen gehabt hätte.

Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) steht für Kittel nun ein Rendezvous mit seiner Vergangenheit auf dem Programm.

Drei Jahre lang, zwischen 2016 und 2019, spielte Kittel für die Oberpfälzer - und konnte dort unter anderem auch mit einer guten Leistung gegen den HSV (im Hinspiel der Saison 2018/19) die Bosse am Volkspark auf sich aufmerksam machen.


Benno -„ el Presidente “  Danke                                                                                                               10 Jahre OFC Matz Ab                  


Was er schon länger angekündigt hatte, hat Benno - auch respektvoll „ El Presidente „ genannt, nun vollzogen. Mit sofortiger Wirkung hat er das Amt des 1. Vorsitzenden von unserem Fan - Club abgetreten. Als Gründungsmitglied hat er vom ersten Tag an Verantwortung für unseren Club übernommen und mit hohem Engagement, geprägt mit gegenseitigem Respekt und viel Menschlichkeit, den Vorsitz mit hoher Kompetenz ausgeführt. Ein Jahrzehnt war Benno das Gesicht vom OFC Matz Ab, mit seinem Abschied geht ein Stück Club-Geschichte von dannen. Benno, Danke für Dein Wirken und alles erdenkliche Gute für die Zukunft.