HSV-FaClub Matz ab

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 Hinrundenmeister - HSV dreht das Spiel in Braunschweig

Nach dem 2 : 4 bei dem BTSV im 17. Spiel ist dem HSV nicht mehr die „ Hinrundenmeisterschaft „ zu nehmen. Bis die 3 Punkte eingefahren waren, wurde die Fangemeinschaft mal wieder in eine Achterbahn der Gefühle  geschickt.

 Trainer Daniel Meyer hatte  die Begegnung HSV - VFL Osnabrück offensichtlich richtig analysiert und bot erstmals eine Viererkette auf, um insbesondere die Außenbahnen dicht zu machen. Und dies zeigte beim HSV Wirkung, man bemühte sich zwar um Ballkontrolle, konnte aber wie gegen den VFL über die Flügel keinen Druck aufbauen, wobei vor allem die rechte Seite mit Vagnoman / Jatta nach vorne nicht viel zu Stande brachten. 
Aus dem Nichts fing sich der HSV das 1 : 0 ein, wobei Ambrosius nicht gerade gut aussah. Und der HSV - ein Kopfball von Terodde und ein eine Großchance von Jatta - das waren die dürftigen Offensivaktionen. So wie 1 : 0 mit tatkräftiger Hilfe vom HSV fiel, so kassierte man das 2 : 0, indem Leistner ohne Bedrängnis einen langen Ball in Richtung Ulreich köpfte, was zur Vorlage  für  Marcel Bär wurde.
Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte der HSV die richtige Reaktion. Nach Beinschuss von Kittel und Pass in den Rückraum musste Kinsombi nur noch den Ball einschieben.
Daniel Thioune reagierte zur 2 Halbzeit auf das schwache Flügelspiel und brachte Hunt und Onana für Vagnoman und Jatta, um mehr über das Zentrum agieren zu können.
Die Wechsel zahlten sich letztendlich aus, wenn auch die Tore von Terodde, , Hunt und Kinsombi zum 2 : 4 Entstand unter tatkräftiger Hilfe von den Braunschweiger zu Stande kamen. 

Daniel Thioune  bilanziert : „Wir sind nicht so in die Partie gekommen wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben zu Beginn gegen ein kompakt verteidigenden Gegner wenig Räume gefunden. Nach unserer Umstellung hat es dann besser funktioniert. 
Wenn wir das ganze Spiel und die Daten betrachten, ist es ein verdienter Erfolg. Wir freuen uns, die drei Punkte eingefahren und ein Comeback nach 0:2 Rückstand geschafft zu haben. Der Blick geht jetzt nach Düsseldorf.“


Daniel Meyer:
“Wir haben das gefährliche Flügelspiel der Hanseaten gut unterbinden können. Dazu waren wir heute eiskalt und haben unsere beiden Möglichkeiten sofort genutzt. Dennoch waren wir nach den Balleroberungen zu hektisch und haben die Bälle viel zu schnell wieder hergegeben. Das wir in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer kassieren, war ein Knackpunkt und sehr bitter. Aus meiner Sicht war die Nachspielzeit bereits abgelaufen. Im zweiten Durchgang haben wir das Ganze offensiv mutiger gelöst. Umso bitterer ist es, dass wir drei Geschenke verteilen. Das sind Fehler, die du nicht machen darfst, wenn du auf dem Niveau etwas Zählbares mitnehmen willst. Zum Ende des Spiels haben wir nochmal alles probiert und frische Kräfte gebracht und hatten auch Möglichkeiten, nochmal den Anschluss herzustellen. Es fühlt sich insgesamt total unnötig an, ohne Punkte dazustehen. Aber letzten Endes ist der Sieg für die Hamburger verdient.“